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Mut und Kraft in der Minikirche am 17.09.2021

In der Minikirche am 17.09.2021, durften die Kinder miterleben, wie der Prophet Elia mutlos und müde auf dem Berg Horeb ankommt und sich zum Schlafen hinlegt. Da geschieht im Traum etwas Wunderbares: Gott erscheint ihm in der Stille. Mutig und gestärkt macht er sich auf den Weg.
Nach der Begrüßung durch Sabine Knieling, machten die kleinen Besucher der Minikirche im Gehen ein paar „Übungen“, bei denen sie verschiedene Empfindungen (stolz, stark, traurig, müde) ausprobieren konnten.
Danach durfte sich jedes Kind ein Musikinstrument aussuchen (Rassel, Tamburin, Knistertüte) um bei der Geschichte mit Elia „mitzumachen.“
Bereichert wurde der Gottesdienst durch den Gesang der Kinder vom Westricher Kinderchor in Begleitung mit Tina Hauch.
Im hinteren Teil der Kirche war ein Basteltisch mit Steinen und Stiften vorbereitet. Dort malten sich die Kinder nach dem Abschlusskreis und dem Segen einen „Mut-Stein“ an, den sie mit nach Hause nahmen.
Wer Durst hatte, konnte sich an Sprudel und Apfelschorle bedienen. Für jeden gab es abgepackte Muffins zum mitnehmen.
Es war schön, etliche Kinder begrüßen zu dürfen und mitzuerleben, wie sie mit Begeisterung und konzentriert mitmachten!

17.09.2021 117.09.2021 2

Vorankündigung: Europäisches Jugendtreffen in Turin

Jedes Jahr organisiert die Communauté von Taizé zum Jahreswechsel ein internationales Jugendtreffen in Europa. In der Hoffnung, dass die Pandemie es zulässt, wollen wir gerne mit einer Kleingruppe vom 28.12.21-01.01.22 nach Turin reisen, um dort mit vielen anderen jungen Erwachsenen Gemeinschaft zu erfahren und einen ganz besonderen Jahreswechsel zu erleben. Die Jugendtreffen leben von einem besonderen Austausch zwischen den Menschen, weswegen die Unterbringung oft in Gemeinschaftsunterkünften oder Gastfamilien ist.

Eingeladen sind alle jungen Erwachsenen zwischen 16 und 25.

Nähere Informationen erscheinen im nächsten Gemeindebrief, wer allerdings schon vorher Informationen möchte, oder schon einen Platz reservieren will, kann sich gerne per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder per Telefon (0178/5881017) bei mir melden.                            

Dorothea Schmidt

 

Zum Nachdenken

Liebe Gemeinde,

meine Frau und ich machen Urlaub in Angeln, ganz im Norden Deutschlands, schon mit Blick auf Dänemark. Wir schauen uns in einem alten Bauerngarten um. Der Duft von über 100 historischen Rosen liegt in der Luft. Es ist Ende Juni, alles blüht. Es ist sehr still. Nur Vögel und Insekten sind zu hören. Die Zeit steht still. Später, beim Rausgehen, sehe ich ein kleines Schild mit einem Zitat mit Astrid Lindgren: „Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen.“

Zwei Wochen später: Wir sind wieder zurück. Die Arbeit hat mich längst wieder eingeholt. Es ist viel zu viel zu tun und stürzt auf mich ein. Womit soll ich in der endlosen Liste weitermachen? Die Worte von Astrid Lindgren gehen mir durch den Kopf. Ich starre vor mich hin. Ich tue für ein paar Minuten gar nichts. Die Dinge setzen sich tatsächlich. Ich atme durch. Einige Zeit später ist klar, womit ich jetzt weitermache.

Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Wenn du es eilig hast, gehe langsam!“ Ich ergänze: Wenn Du es besonders eilig hast, mache eine Pause und schau einfach vor dich hin!“ Ich hoffe, dass ich mich oft daran erinnere!

In diesem Sinne grüßt Sie

Burkard Zill

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